„Mit Herz und Miteinand für Moosdorf“ – nicht „Gegeneinand!“

Dinge die man sagt, sollte man auch so meinen und danach handeln.
Liebes Wahlkampfteam der ÖVP, letztens wurde von euch genau das Gegenteil praktiziert. Schlimmer noch: ihr habt dabei versucht, sogar Ortsteile gegeneinander auszuspielen.
Das SPÖ Team für Moosdorf sagt dazu: BITTE – SO NICHT!

Auch in Wahlzeiten: bei den Fakten bleiben, korrekt erzählen und nicht in Wahlkampfhektik mangelhaft recherchierte und irreführende Meldungen ausschicken!

„Miteinand“ wird zur Farce, wenn man dabei gleichzeitig Keile zwischen die Menschen treibt. Sorgfalt und Klarheit und die dafür erforderliche Zeit sind ein Muss, bevor man Wähler „informiert“ . Es mag an der fehlenden Zeit und Kürze liegen, dass in der Aussendung der ÖVP Dinge verkürzt und sinnwidrig wiedergegeben werden. Wir finden: redaktionelle Sorgfalt ist entscheidend. Wir haben uns mit unserem Bürgermeister Manfred Emersberger zusammengesetzt um die Punkte der erwähnten Aussendung zu klären.

SPÖ – Redaktion:
Manfred, in der letzten Aussendung der ÖVP zum Gemeinderatswahlkampf wurdenRedationsteam Themen behandelt, die wir ja mehrmals im Gemeinderat in den vergangenen Jahren besprochen und beschlossen haben. Thema Verkehrssicherheit B156 in Moosdorf! In der Aussendung klingt es so, als ob das Geld für Veränderung da wäre, man müsste es nur abholen…

BGM Manfred Emersberger:
Für das in Moosdorf so wichtige Projekt der Verkehrsberuhigung an der B156 hat zwar das Land unter der Führung der ÖVP Geldmittel in Aussicht gestellt – aber leider bis jetzt alles in finanzieller Hinsicht unterlassen um dieses Projekt voranzubringen. Ich hab im Protokoll nachgesehen:

LKW-Zebrastreifen 03948

Schutzweg in Moosdorf: Gerade dieser stellt eine große Gefahrenquelle dar, wenn sich Autofahrer nicht an die Verkehrsregeln halten: Deshalb ist es ganz wichtig, diesen mit einer Verkehrsinsel auszustatten um ein Vorbeifahren an, vor dem Schutzweg angehaltenen Fahrzeugen zu verhindern.

Um überhaupt voranzukommen haben wir gesagt: die Kosten für die Verkehrsplanung und für das erforderliche Wasserrechtsprojekt in Gesamthöhe von € 50.000,00 werden beschlossen und von der Gemeinde vorfinanziert. Übrigens am Ende als einstimmige Beschlüsse. Das Land unter der Führung der ÖVP wollte oder konnte die nötigen Mittel nicht rechtzeitig aufbringen. Die ÖVP Kollegen aus Moosdorf konnten mit ihrem Einfluss daran nichts ändern. Kurz: Wenn wir das auf meine Veranlassung hin nicht gemacht hätten, würden wir noch bei der Stunde Null stehen! Das Land wollte wohl Zeit gewinnen.

 

 


SPÖ-Redaktion Nachfrage:
Da wurde aber auch noch was von Dorfgestaltung und dem alten Feuerwehrhaus geschrieben. Was wurde da eigentlich beschlossen, wir haben in den Protokollen nachgelesen und nichts gefunden?

BGM Manfred Emersberger:
Da gibt es auch noch keine Beschlüsse dazu. Es gibt Konzeptpläne für die Dorfgestaltung, die der Gemeinderat im Jahr 2009 beraten hat. Diese Konzepte wurden in die Planung für mehr Verkehrssicherheit, die auch im Gemeinderat des öffteren erörtert wurden, übernommen. Aber, dass es da schon konkrete  Festlegungen gibt stimmt einfach nicht. Es gibt dazu Ideen, Skizzen und Vorstellungen, die in Zusammenhang mit dem  gesamten Konzept zu sehen sind.

Fakt ist: Das ich auch bei der Gemeindeversammlung darüber berichtet habe, dass der Abriss der alten Feuerwehr und die Errichtung eines kleinen Dorfplatzes für Begegung und Aufenthalt der Menschen, eine von mehreren Varianten darstellt.

alter Feuerwehrplatz

Auszug aus der Konzeptplanung aus dem Jahre 2009. Dabei sind im Bereich der alten Feuerwehr ein kleiner Park und öffentliche Kurzparkplätze vorgesehen. Wohl gemerkt: Der Prozess für die Dorfgestaltung in Moosdorf ist noch im Fluss und wurde noch nicht abgeschlossen.

Die Kollegen sollten das wissen, dass dazu ein Gemeinderatsbeschluss notwendig ist. Und das werden wir – wie gewohnt – nur in Einbindung aller Betroffenen und mit der Gemeindebevölkerung entscheiden. Wie gesagt: Es ist Tradition bei uns – Wir binden die Menschen in unser Handeln ein.

 

 

 

 

 


SPÖ-Redaktion:
Was ist eigentlich aus dem Rad- und Gehweg von Furkern nach Elling geworden? Du hast ja da in der vorletzten Gemeinderatssitzung über die Vorsprache bei LH. Stv. Hiesl berichtet, warum geht da nichts weiter?

BGM Manfred Emersberger:
Seit der Fertigstellung des ersten Abschnittes, des Rad- und Gehweges in Furkern an der B156 fordere ich ständig die weiteren Schritte: Fortführung der Planung und Durchführung des Grundeinlöseverfahrens für den Abschnitt von der Siedlungsgrenze in Furkern zur Weichsee Gemeindestraße.

Dies ist Aufgabe der Landesstraßenverwaltung unter der Führung von LH. Stv. Franz Hiesl.

Wir haben die Finanzmittel dafür im mittelfristigen Finanzplan vorgesehen und können diese auch nachweisen, was eine Bedingung des Landes für eine Realisierung ist. Die Kostenteilung bei Rad- und Gehwegprojekten sieht so aus, dass von der Landesstraßenverwaltung die Arbeitsleistung und von der Gemeinde die Materialkosten zu tragen sind.

Von unserer Seite: alles klar. Der Ball liegt beim Land. Nicht in Moosdorf. Das sollte der Kandidat der ÖVP auch wissen.

Gehsteig Furkern

Rad- und Gehweg in Furkern. Verkehrssicherheit ist uns wichtig und hat für uns Vorrang.

Nebenbei: der erste Abschnitt in Furkern konnte nur errichtet werden, weil die üblicherweise vom Land durchgeführte Planung von der Gemeinde finanziert und an ein externes Planungsbüro vergeben wurde. Mehr Unterstützung vom ÖVP-Kollegen wäre schön gewesen. Die gute Nachricht: wir haben die Zusage von der Straßenmeisterei in Uttendorf: der nächste Abschnitt bis zur Siedlungsgrenze wird nächstes Jahr umgesetzt. Die dafür nötigen Finanzmittel sind im nächsten Gemeindebudget reserviert.

 


SPÖ-Redaktion:
Wir haben da von einem Rad- und Gehweg von Kimmelsdorf nach Moosdorf gelesen, wurde da nicht bereits etwas unternommen?

BGM Manfred Emersberger
Es dürfte auch der Aufmerksamkeit der für die Aussendung Verantwortlichen entgangen sein, dass die Gemeindestraße von Moosdorf nach Kimmelsdorf entsprechend verbreitert wurde. Eben um hier einen sicheren Begegnungsverkehr zwischen Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer zu gewährleisten. Aber im Zuge meiner Hausbesuche in der Ortschaft Kimmelsdorf hatte ich die Möglichkeit viel zuzuhören. Es gab auch viele Anregungen, die ich in der nächsten Gemeinderatsperiode in einem größeren Zusammenhang mit einer neuen Aufschließungsstraße parallel zur B156 von der Puttenhausener Gemeindestraße zur Siedlung in Moosdorf Nord sehe. Dieses Projekt kann dann in den Gremien und unter Einbindung der Bevölkerung, wie auch bei allen bisherigen Projekten, beraten, verfeinert und umgesetzt werden.


SPÖ-Redaktion:
Wie ist das mit der Schulsanierung, dem Kindergarten und öffentlichen WCs in Moosdorf?

Schule

Für die Volksschule soll es eine umfassende Sanierung geben. Dort wo wir schnell helfen konnten haber wir bereits Massnahmen umgesetzt, wie die neuen, moderenen Schultafeln. Auch wurden bereits 2 Klassen mit neuen Schulmöbeln ausgestattet und im Laufe dieses Jahres kommt noch eine neue Möblierung einer Klasse dazu.

BGM Manfred Emersberger
Da spricht mir die Kollegin Eva Katzdobler aus der Seele. Gerade die Versorgung unserer Kinder mit den in Moosdorf zur Verfügung stehenden Einrichtungen wie die Spielgruppe, der Kindergarten, die Volksschule und die Nachmittagsbetreuung für unsere Volksschulkinder sind mir eine Herzensangelegenheit. Darum habe ich auch für den Neubau des Kindergartens in Moosdorf so gekämpft. Alles andere als ein 3-gruppiger Ausbau mit einer Krabbelstube kam für mich nicht in Frage.Aber es ist einfach so: wir müssen zuerst mit dem Kindergarten aus der Schule raus um da eine vernünftige Sanierung machen zu können. Und leider gibt es seitens des Ressorts der zuständigen Landesrätin Mag. Hummer eine strikte Vorgabe: immer nur ein Projekt. Das musste der Kindergarten sein.

Nichts desto trotz, habe ich im Gemeinderat den Antrag für eine Grundsatzstudie zum Neubau des Probelokals für unsere Musikkapelle, wo auch öffentliche WC-Anlagen integriert werden sollen, eingebracht. Das sahen dann alle als richtig. Beschluss: Einstimmig! Es macht keinen Sinn, hier irgendwo schnell etwas hinzustellen, das dann wieder abgerissen werden muss, weil es vielleicht im Weg steht.


SPÖ-Redaktion:
Jetzt noch eine Frage zum Gewerbegebiet in Elling. Da hat sich ja in letzter Zeit viel getan, wie war da eigentlich die Zusammenarbeit?

Zaltech-Spatenstich 08542

Geschäftführer Helmut Gstöhl erläutert an Hand des Models das neue Betreibsgebäuder der Firma Zaltech, das gerade in Elling entsteht. Fertigstellung und Produktionseinlaufphase ist für Hersbt nächsten Jahres geplant und ab Februar 2017 soll der Vollbetrieb starten.


BGM Manfred Emersberger

Ich bin da dem Kollegen Fritz Kaltenegger sehr dankbar für die gute Zusammenarbeit und sein Engagement. Wir haben ja auf die Obmannstelle im Betriebsansiedlungs- und Wirtschaftsausschuss verzichtet und diese Herrn Kaltenegger übertragen. Er ist für mich ein wichtiger Partner, den ich sehr gut kennengelernt habe und sehr schätze. Gerade dieses Miteinander hat uns in Moosdorf weitergebracht und so erfolgreich gemacht. Nur deshalb konnten wir als Team und durch meine Netzwerke und Kontakte einen Großteil der Betriebe nach Moosdorf holen.

Aber das sich diesen Erfolg nun der ÖVP Kandidat für das Bürgermeisteramt auf die Fahnen heftet finde ich schon etwas mutig. Ich kann mich da an keine Situation erinnern, bei der er eine aktive Rolle eingenommen hat.

Als es im Vorjahr darum ging, dass wir die Ausschreibung für die Arbeiten zur Erweiterung der Infrastruktur aufgehoben haben und die Arbeiten im Angebotsverfahren an örtliche Unternehmen vergeben haben, waren es schon wir, die SPÖ–Fraktion, die den nötigen Mut dazu hatte und wir so über € 150.000 an Baukosten einsparen konnten und dazu bedarf es schon viel an Zeit und Energie, die man investieren muss. Aber letzten Endes braucht man das um eine Gemeinde erfolgreich weiterbringen zu können.


SPÖ- Redaktion – letzte Frage:
Wie ist es dir bei deinen Hausbesuchen ergangen, wie hast du das mit deiner Tätigkeit als Bürgermeister und Chef deines Unternehmens vereinbaren können?

BGM Manfred Emersberger
Manfred Hausbesuche (1 von 1)Es war nicht nur zeitintensiv sondern für mich persönlich eine Bereicherung. Ich mag das: Menschen zuhören und miteinander reden, Ideen austauschen — wir haben ja viele kluge Köpfe in Moosdorf; und deren Ideen will ich gerne aufgreifen. Auch im Betrieb habe ich ein tolles Team, das mich unterstützt. Gerade meine Familie und im Besonderen mein Sohn Manfred kümmert sich da um die Geschäfte damit ich für die Aufgaben in der Gemeinde den nötigen Freiraum habe. Man braucht auch da ein gutes Team für diese Aufgaben. Daher auch an dieser Stelle ein großes Danke an alle, die mich so großartig unterstützen und mir die nötige Kraft dazu geben.

 

Liebe Kollegen der ÖVP: Bitte so nicht! Das ist nicht unser Stil miteinander umzugehen und ich werde das auch in Zukunft nicht praktizieren.
Genau darum ist mir das persönliche Gespräch so wichtig und gerade deshalb nehme ich mir die Zeit zuzuhören.

cropped-cropped-cropped-Emersberger-Entholzer-1-von-1111.jpgDanke für Ihr Interesse

Unterschrift Manfred

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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